Die Achtsamkeit des Denkens: Die philosophische Werkstatt

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Die Achtsamkeit des Denkens: Die philosophische Werkstatt 2018-06-28T01:44:24+00:00

In dem Denken haben wir das Element gegeben, das unsere besondere Individualität mit dem Kosmos zu einem Ganzen zusammenschließt. Indem wir empfinden und fühlen (auch wahrnehmen), sind wir einzelne, indem wir denken, sind wir das all-eine Wesen, das alles durchdringt.
(Rudolf Steiner)

Die philosophische Werkstatt der Sprachküche widmet sich dem achtsamen Denken.

Gemach, gemach, ruft der denkende Mensch, die Dinge dürfen nicht als fertiggedacht gelten, der Weg ist nicht zu Ende. Möge die Welt voller Antworten sein, mögen manche meinen, die Wahrheit zu besitzen, der ernsthaft denkende Mensch tut dies nicht: Er lässt sich weder hetzen noch aufhetzen.

Langsam, langsam – schauen wir uns die Dinge genauer an. Fragen wir nach. Lassen wir uns keinen Hut aufsetzen, keinen Bären aufbinden, keinen Strick drehen. Nichts kann als endgültig ausgemacht gelten. Wir alle sind dazu aufgerufen, selbständig zu denken und selbständig denkend zu SEIN. Fern von Moden, Klischees und Standards.

Selbständig denken und selbständig sein

Je selbständiger wir denken, desto tiefer ist unsere Verbindung mit dem Weltganzen. Je freier wir von äußeren Denkimperativen sind, desto mehr verstehen wir die größeren Zusammenhänge.

Denken (in der Verwandtschaft zum Dank) ist entgegen landläufiger Meinung nichts „bloß Theoretisches“ und „Verkopftes“, sondern erfasst den ganzen Menschen, löst ihn aus persönlichen Verstrickungen, holt ihn aus einer ideologischen Isolation.

Das Denken beginnt erst, wenn Meinung und Meinungsmache schweigen.
Das Denken beginnt, wenn subjektive Interessen in den Hintergrund treten.
Das Denken beginnt, wenn Egoismus und Separatismus aufgegeben werden.

Unterwegs zu einem neuen lebendigen Denken

In Seminaren und Workshops gehen wir gemeinsame Wege des Fragens und Denkens, stellen alte Konzepte in Frage und schaffen neue Räume, in denen wir uns in unserem Leben sinnvoll ausrichten können.

Denkend verwandelt sich die Welt, in uns und um uns.